» Schmuck - Herstellung
Laut überlieferten Geschichten soll Hephaistos der erste Goldschmied gewesen sein. Der Sohn von Hera und Zeus soll von seiner Mutter auf die Erde verbannt worden sein. Trotz seine körperlichen Gebrechens und seines schlechten Aussehen war ihm geniale Umgang mit seinen Händen in die Wiege gelegt und er verarbeitete die edelsten Materialen zu wunderschönen und einzigartigen Schmuckstücken, zur Freude der Menschen und der Götter. Trotz alledem konnte er die "Tat" seiner Mutter ihn zu verbannen nie vergessen und er bestrafte sie. Er beschloss daher seiner Mutter einen Thron aus Gold zu fertigen und brachte diesen ihr mit. Sie glaubte mit dieser Geste sei ihr Sohn wieder mit ihr versöhnt nahm sie darin Platz, aber verlassen konnte sie in nicht mehr, den das Gold klebte förmlich an ihr fest.
Keiner konnte Hera aus ihrer "Gefangenschaft" befreien und erzürrnte Zeus. Er versprach, wenn Hephaistos seine Mutter wieder befreite, bekommt er die schönste Frau auf Erden. Hephaistos willigte ein und bereite seine Mutter. Dafür erhielt er Aphrodite, doch seine Freude wehrte nicht lange, denn er erfuhr, daß seine Frau treulos sei. Der Widersacher war Archill, ein angebeteter Krieger.
Hephaistos fertigte eine spinnwebfeines Netz, hang es über das Bett und verabschiedetet sich für ein paar Tage. Als Aphrodite und Archill sich darin vergnügten fiel das Netz auf sie und hielt sie gefangen, so wurde sie zum Gespött aller.

Bei der Schmuckherstellung arbeiten Schmuckdesigner, Juweliere und Goldschmiede Hand in Hand. Hier bietet sich eine breites kreatives Repertoire, da die Palette der Schmuckstücke von Ohringen, Halsketten, Ringe, Broschen, Armbändern, Diademe, etc. etc. reicht.
Die auszuführenden Arbeiten bei der Herstellung von Schmuck sind vielseitig, vom Gießen, Ziselieren, Treiben, Prägen, Kravieren, Biegen von Draht, Rhodieren oder Einsetzen von Edelsteinen reicht hier das Tätigkeitsprofil. Somit gehört das Handwerk des Schmuck-Herstellens zu den ältesten Berufen.
Das Bild unten zeigt, wie exakt ein Brillant begutachtet wird. Zuvor war er noch ein gewöhnlicher Roh-Diamant, der erst durch den Schliff zu dem begehrten Edelstein wird.
Bis ein Schmuck-Stück fertig gestellt ist sind viele Arbeitsschritte notwendig. Diese sind:
das Erstellen einer Skizze, die oft gemeinsam mit dem Kunden erstellt wird
die Auswahl der richtigen Materialen
die Handfertigung des entsprechenden Schmuck-Stückes
Ist aber dann der Arbeitsprozess abgeschlossen erhält der Kunde ein einzigartiges Schmuckstück. Jedes dieser gefertigten Schmuckstücke ist somit ein Unikat.
Die Fertigung eines Schmuckstückes ist Vertrauenssache. Da der Kunde teilweise sehr viel Geld in sein Schmuckstück investiert, muß das Vertrauen in seinen Goldschmied sehr groß sein.
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