» Schmuckarten Kultur
Bei Naturvölkern findet man an Schmuckarten:
Fester Körperschmuck. Beispiele:
- Narbenzeichnung
- Körperbemalung
- fester Körperschmuck
- ausgefallene Bart- und Haarfrisuren
- Tatauieren
- Schnüren des Halses, Hüften, Arme und Beine
- Deformierung von Kopf, Zähne, Nase, Lippen und und Ohren
Die beliebteste Art von Körperschmuck ist hier die Bemalung. Hierzu wurden Mineralstoffe wie Ton, gebrannter Kalk, Oder und Pflanzenstoffe wie Kurkuma, Indigo, Rulu. Diese wurden mit Wasser, Tran oder Fett verrührt und anschließend mit den Fingern auf den Körper gemalt und hierzu nimmt man noch Federschmuck.
Schmuck wird heute in verschiedensten Materialien hergestellt, so daß für Jeden es heute möglich ist Schmuck zu jedem Preis zu erwerben. Die klassichen Schmuckstück aus Gold haben deutlich an Beliebtheit verloren und die junge Generation entscheidet sich immer öfter für Edelstahlschmuck oder Silberschmuck.
Beweglicher Schmuck (wird am Körper getragen). Beispiele:
hierzu verwendet man zahlreiche Gegenstände wie Knochen, Muschelschalen, Zähne, Bernsteinstücke, Korallen, Edelsteine, Elfenbein, Blumen, Früchte, Perlen, Metalle, Elfenbein, Insektenflügel, Borsten, Haare, Schmetterling, uvm. Je nach herrschender Mode befestigt man diese an Kopf, Armen, Beinen, Bauch. etc..
Zivilisierte Kulturen und Schmuck
In zivilisierten Kulturkreisen ist Schmuck anders definiert. Dieser wird in erster Linie in Form von Gegenständen am Körper getragen.
Beweglicher Schmuck. Beispiele hierfür sind:
- Ringe
- Goldringe
- Platinringe
- Silberringe
- Halsketten
- Trauringe
- Armketten
- Uhren
- Brillen
- Colliers
- Diademe
- Schmuckaccessoires in verschiedenen Variationen.
Gleich wie in der Antike hat der Schmuck aktuell folgende Symbolik:
- Symbol für Erfolgl
- Stellung in der Gesellschaft
- Wertschätzung des Partners
- Individuelle Vorliebe
Zum beweglichen Schmuck ist aber auch der feste Körperschmuck immer mehr in höheren Kulturkreisen im Vormarsch.
Fester Körperschmuck. Beispiele hierfür sind:
- Piercing
- Branding
- Tätowierungen
In den 70er Jahre, waren Personen mit Tätowierungen in der Gesellschaft verpöhnt. Es handelte sich aber bei diesen "Kunstwerken" meistens um Eigenkreationen, Mitbringsel aus dem Gefängnis. Tätowierugen waren auch bei den Seeleuten sehr geläufig. Leider waren diese meist unansehnlich und sehr schlecht ausgeführt.
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Mitte der 90 Jahre war es dann soweit. Die Tätowierung wurde gesellschaftsfähig, zumal die Tätowierungen mittlerweile sehr teure Kunstwerke (Schmuckstücke), nicht nur für den Besitzer darstellen. Es hat sich hier eine neue, absolut professionelle, angesehene Szene entwickelt. Es ist heute keine Schande mehr eine Tätowierung zu tragen, im Gegenteil - diese Kunstform hat sich in unserer Zeit absolut etabliert.
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